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4. Marketing: Wie finde ich das beste Konzept, die beste Dienstleistung?

Dr. Walter Schiebel, Institut für Marketing & Innovation

Wofür wollen Sie Gutes tun?

Klären Sie Ihre Position „Gemeinnützigkeit ja oder nein?“ und bestimmen Sie Ihre Erwartungen hinsichtlich dessen, was Sie als Gegenleistung (z. B.Anerkennung, Lob, Nachbarschaftshilfe, geldwerte Leistungen) erwarten.

Welches Problem wollen Sie bei wem lösen?

Fragen Sie sich genau, wer welches Problem hat. Probleme bestehen z.B. darin, dass jemand nicht weiß, über welche Fähigkeiten bzw. Möglichkeiten er/sie verfügt bzw. was sein/ihr Ziel sein könnte. Widmen Sie dieser Frage und den Zielpersonen ausreichend Zeit.

Wodurch bzw. womit wollen Sie das Problem lösen?

Finden Sie die für die Zielpersonen (z.B. bestehende Mitglieder oder potentielle Mitglieder) geeigneten und von ihnen akzeptierbaren Lösungsvorschläge und binden Sie die Zielpersonen in den Problemlösungsprozess mit ein.

Worin besteht der Mehrwert (Nutzen) für Ihre Mitglieder bzw. die Öffentlichkeit / Öffentlichkeiten?

Stellen Sie fest, was das Einzigartige (der Nutzen) Ihrer Problemlösung ist. Vergleichen und bewerten Sie Ihre Lösung mit „Konkurrenzangeboten“.

Sind Sie sicher, dass Ihre Mitglieder bzw. die Öffentlichkeit /Öffentlichkeiten diese Lösung wollen?

Erkundigen Sie sich regelmäßig bei den Zielpersonen nach deren Zufriedenheit mit Ihren Leistungen. Lassen Sie sie erkennen, wie wichtig und hilfreich diese Rückmeldungen für Sie zur Optimierung Ihrer Leistungen sind.

Was sind Ihre Stärken / Schwächen, Chancen / Risiken bei der Problemlösung für Ihre Mitglieder bzw. die Öffentlichkeit /Öffentlichkeiten?

Schauen Sie in den Spiegel und versuchen Sie sich selbst zu erkennen. Notieren Sie drei Stärken und drei Schwächen und nehmen Sie sich mittelfristig vor, eine Stärke weiter auszubauen und eine Schwäche zu verringern. Erkennen Sie darin Chancen zu Ihrer Weiterentwicklung, um Neues aufzunehmen, Neuem zu begegnen und so Probleme bei anderen aufzugreifen und in Lösungen überzuführen. Sind Sie sich dabei bewusst, dass „Angebote“ nicht immer (Risiko!) auf „Nachfrage“ stoßen und es oft mehrerer Anläufe bedarf, bis ein „Markt“ entsteht.

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