Rotes Kreuz NÖ und Club NÖ vergeben Freiwilligenpreis

Preisträger Henri 2018
Preisträger Henri 2018

Preisträger Kategorie: Gruppen/ Initiativen mit besonderem humanitären Engagement: Queeriosity, St. Pölten
Preisträger Kategorie: Gruppen/ Initiativen mit besonderem humanitären Engagement: Queeriosity, St. Pölten

Freiwilliges Engagement kennt kein Alterslimit

Der jüngste Preisträger der diesjährigen Verleihung von „Henri. Der Freiwilligenpreis“ ist 12 Jahre alt – die älteste engagierte Pensionistin ist mit 94 Jahren noch sehr aktiv und wurde dafür ausgezeichnet. Am Dienstagabend wurde „Henri. Der Freiwilligenpreis“ zum zweiten Mal in Niederösterreich für besonderes Engagement in insgesamt neun Kategorien vergeben. Damit wollen das Rote Kreuz Niederösterreich und der Club Niederösterreich soziales Engagement in den Vordergrund stellen. Die Preisträger/innen wurden in einem Festakt geehrt – insgesamt konnten sich die Organisatoren über 125 Einreichungen freuen.

Bei der feierlichen Überreichung der eigens kreierten Statuetten konnten sich die Gastgeber beim Festakt in der Landesfeuerwehrschule in Tulln über zahlreiche Gäste freuen: Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner nahm ebenso teil wie Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig, Weihbischof Anton Leichtfried, Bezirkshauptmann Andreas Riemer, Landespolizeidirektor Konrad Kogler, Brigadier Martin Jawurek, Österreichisches Bundesheer, Präsident Michael Landau, Caritas, Präsidentin Friederike Pospischil, Lebenshilfe, Präsidentin LAbg. Michaela Hinterholzer, Hilfswerk, Präsident Erwin Hameseder, Raiffeisen-Holding NÖ-Wien, Generaldirektor Hubert Schultes, Niederösterreichische Versicherung, Direktor Walter Mayr, NÖ Wohnbaugruppe, Christof Kastner, Kastner Gruppe und viele weitere Ehren- und Festgäste.

„Das Ehrenamt ist eine wichtige Lebensader in Niederösterreich, denn nahezu jeder zweite Niederösterreicher engagiert sich ehrenamtlich. Und gerade sich Zeit zu nehmen für andere ist niemals eine Selbstverständlichkeit“, betonte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und hält fest: „Die ‚Sicherheitsfamilie Niederösterreich‘ steht für Zusammenarbeit, Zusammenstehen, Miteinander und Kooperation.“

„Das Engagement der Freiwilligen in Niederösterreich ist einfach unglaublich. Unser jüngster Preisträger Elijah ist gerade einmal 12 Jahre und hat ohne zu zögern seinen Nachbarn reanimiert – dass er auch noch Teil unserer Rotkreuz-Familie und in der Jugend im Roten Kreuz aktiv ist, macht mich natürlich besonders stolz. Und unsere älteste Geehrte ist tatsächlich 94 Jahre alt und kümmert sich liebevoll um die Fitness ihrer Altersgenoss/innen im Pflegeheim. Der Wahlspruch von Annerose Rettig hat mich besonders beeindruckt: ‚wenn die Füße nicht mehr flitzen, tanzen alle vergnügt im Sitzen‘“, erzählt Präsident Josef Schmoll, Rotes Kreuz Niederösterreich. „Aber auch alle anderen Preisträger haben großartige Leistungen erbracht. Das humanitäre Engagement in Niederösterreich braucht sich nicht zu verstecken – bei dieser Gelegenheit haben wir es vor den Vorhang geholt. Es ist großartig, wenn man einmal sieht, was so alles in unserem Bundesland geleistet wird. Freiwillige Hilfe, Verantwortung und soziales Engagement sind in unserer Gesellschaft von unschätzbarem Wert. Was zählt, sind Einsatz und Initiative – Freiwilligkeit in ihren unterschiedlichsten Facetten, Freiwilligkeit, die vor allem unser Miteinander positiv beeinflusst.“

„Dass wir den Henri 2018 in neun Kategorien vergeben haben, hat einen einfachen Grund: Nur im engen Zusammenwirken von emphatischen und couragierten Menschen, etablierten Freiwilligenorganisationen und aktiven Initiativgruppen mit Unternehmen und Gemeinden, die einen wertschätzenden und unterstützenden Umgang mit Ehrenamtlichen pflegen, vermögen die Leistungen der Freiwilligen ihre ganze Kraft zu entfalten und die Gesellschaft dauerhaft und nachhaltig zu bereichern.“

Die Einreichungen waren vielfältig – die Sieger/innen konnten aber in einer Jurysitzung bestehend aus allen Partnerorganisationen eindeutig ermittelt werden. Über die Auszeichnung konnten sich schließlich Katharina Oppelmayer (Jugend unter 30 Jahren), Annerose Rettig (Personen im Rahmen von Organisationen), Michael Dorfstätter (Rotkreuz-Mitarbeiter/in), Elijah (Zivilcourage), Windkraft Simonsfeld (Freiwilligenfreundliche Unternehmen), Marktgemeinde Orth an der Donau (Freiwilligenfreundliche Gemeinde), Bike4Kids (Call4Action), Queeriosity (Gruppen/Initiativen) und Connect Mödling (Gruppen/Initiativen, Schwerpunkt Integration).

Danke für den persönlichen Einsatz

Mit Henri. Der Freiwilligenpreis bedanken sich das Rote Kreuz Niederösterreich und der Club Niederösterreich in Zusammenarbeit mit dem Arbeiter-Samariter-Bund, der Caritas, dem Diakonie Flüchtlingsdienst, der NÖ Dorf- und Stadterneuerung, dem Hilfswerk, der Landjugend, der Lebenshilfe, der Freiwilligen Feuerwehr, der Höhlenrettung, den Pfadfindern, dem Service Freiwillige und der Wasserrettung bei Unternehmen, Gemeinden, Einzelpersonen und Gruppen für ihr Engagement im Freiwilligenbereich. Die Preisträger werden durch eine Jury bestehend aus Vertreter/innen des Roten Kreuzes NÖ, des Club Niederösterreich, der Partnerorganisationen und der Sponsoren an Hand der eingereichten Unterlagen ermittelt.

Ermöglicht wird diese Auszeichnung dank der Unterstützung durch die Niederösterreichische Versicherung, die Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien, die Flughafen Wien AG und die Niederösterreichische Wohnbaugruppe. Die verschiedenen Preiskategorien sollen die Bandbreite des zivilgesellschaftlichen Engagements in Niederösterreich zeigen. Beispielgebende Bemühungen werden einer breiten Öffentlichkeit präsentiert und tragen dazu bei, das Bewusstsein für die Relevanz der Freiwilligkeit zu schärfen.

RÜCKFRAGEHINWEIS:

Mag. Sonja Kellner, Andreas Zenker, MSc., MBA

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