Vereinsfreundlichste Gemeinden 2017 wurden gekürt

LH Johanna Mikl-Leitner
LH Johanna Mikl-Leitner







CR NÖN Dr. Daniel Lohninger (li);
Vorstandsdirektor NV Mag. Bernhard Lackner (re)
CR NÖN Dr. Daniel Lohninger (li); Vorstandsdirektor NV Mag. Bernhard Lackner (re)

Obfrau ÖkR Maria Forstner
Obfrau ÖkR Maria Forstner

Saxophon Quartett Lupus
Saxophon Quartett Lupus

Mehr als 300 Besucher bei der Preisverleihung mit LH Johanna Mikl-Leitner im Saal des NÖ Landtages in St. Pölten.

Ein buntes Vereinsleben in der Gemeinde schweißt zusammen, fördert das Miteinander und macht viele Menschen stolz. Die Gemeinde- und Vereinsvertreter wissen, wie erfolgreich und zielführend für die Bürgerinnen und Bürger fruchtbringende Zusammenarbeit und dass Miteinander sind. Viele Gemeinden in Niederösterreich fördern dieses besondere Lebensgefühl, wofür sie auch 2017 wieder ausgezeichnet wurden.

Am 17. Jänner war es wieder soweit: mehr als 300 Personen kamen in den Saal des NÖ Landtages, der bis auf den letzten Platz gefüllt war, nach St. Pölten, wo die vereinsfreundlichsten Gemeinden von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner ausgezeichnet wurden.

Mit insgesamt 85 Einreichungen aus 20 Bezirken lag die Zahl der Einreichungen 2017 über dem langjährigen Durchschnitt. Die meisten Einreichungen kamen aus dem Bezirk St. Pölten (10), gefolgt von Melk (8) sowie Gänserndorf und Tulln (je 6). „Service Freiwillige“, sowohl zentrale Anlaufstelle für verschiedenste Fragen und Anliegen zum Thema Ehrenamt als auch Serviceeinrichtung für alle gemeinnützigen Vereine unter dem Dach der NÖ.Regional.GmbH, hat den Wettbewerb „Vereinsfreundlichste Gemeinde im Bezirk“ bereits zum 11. Mal ausgelobt. Der Wettbewerb findet traditionell in Kooperation von "Service Freiwillige" mit den NÖN und mit Unterstützung der Niederösterreichischen Versicherung statt.

Freude über den Sieg

Bei dem jährlich stattfindenden Wettbewerb erhalten die Gemeinden, die sich für ihre Vereine besonders engagieren, eine Doppelseite Berichterstattung zu den Vereinsaktivitäten in der jeweiligen Bezirksausgabe der Niederösterreichischen Nachrichten (NÖN) als Preis. Würde man den Wert insgesamt beziffern, so liegt dieser bei mehr als 100.000 Euro.

NÖN CR Daniel Lohninger überreichte den Preisträgern die jeweilige Druckplatte als bleibende Erinnerung an den Gewinn. Als langjährige Unterstützer, nicht nur von „Service Freiwillige“, sondern auch von vielen Vereinen in Niederösterreich, stellte sich Mag. Bernhard Lackner, Vorstandsdirektor der NÖ Versicherung AG, ebenfalls als Gratulant ein.

Beim gemütlichen Empfang, zu dem Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner einlud, klang der stimmungsvolle Nachmittag aus.

Vereine in Niederösterreich und ihre Bedeutung für Gemeinden

In Niederösterreich gibt es mehr als 20.000 Vereine. Sie bilden das Rückgrat des Landes in unseren Dörfern und Städten und setzen wichtige Akzente u.a. in kultureller, sportlicher und sozialer Hinsicht. Ohne Vereine wäre unser Leben um vieles ärmer.

„Es geht nicht nur darum, Vereine finanziell zu unterstützen, sondern es geht darum, dass eine ausgezeichnete Zusammenarbeit im Verein für die Gesellschaft erfolgt. Die vielen aktiven Freiwilligen haben eine zentrale Funktion für den sozialen Zusammenhalt. Ohne die über 20.000 Vereine in Niederösterreich würde unserer Gesellschaft etwas fehlen“, betonte LH Johanna Mikl-Leitner in ihrer Festrede.

Daher ist es ganz im Sinne einer positiven Entwicklung der Gesellschaft, die Vereine und ihre Aktivitäten zu stärken und zu fördern. Viele niederösterreichische Gemeinden sind davon nicht nur 100% überzeugt, sie fördern und unterstützen ihre Vereine in einem Ausmaß, das auszeichnungswürdig ist. Und deshalb wurden sie auch 2017 erneut vor den Vorhang gebeten. Ausschlaggebend für eine Auszeichnung ist insbesondere die Wertschätzung, die eine Kommune ihren Vereinen entgegenbringt.

Wofür Gemeinden ausgezeichnet werden

Die Palette der Unterstützungen, die eine Gemeinde für ihre Vereine leisten kann, um ausgezeichnet zu werden, reicht von der finanziellen Förderung über Gratissaalmieten, Personalunterstützung bis hin zu Einladungen für Nachwuchsvereinsmitglieder oder der besonderen Würdigung der ehrenamtlichen Tätigkeit in der Gemeinde. Wichtig: Nicht die höchste finanzielle Unterstützung der Vereine ist ausschlaggebend für einen möglichen Sieg als vereinsfreundlichste Gemeinde, sondern die umfassende Unterstützung und vor allem auch die Wertschätzung des freiwilligen Engagements in der Gemeinde.

                                                 

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